3. Oktober 2016, Tag der Poesie beim Literaturmontag im Cafe Stadtbahn mit Helga Christina Pregesbauer und Gerda Sengstbratl

Tag der Poesie am ersten Montag im Oktober:

Um 20:30 geht es los mit Lesungen von Helga Christina Pregesbauer http://www.wortflechte.com und Gerda Sengstbratl http://www.engelszungen.at
Es wird unter anderem aus dem neuesten Buch zum Frauentag gelesen, das heuer bei fabrik.transit erschienen ist.
Wie immer gibt es einen Büchertisch und am Ende lassen wir den Hut kreisen und bitten euch um Spenden für die Autorinnen.

Der dritte Oktober ist aber nicht nur im Stadtbahn ein besonderer Tag: Shanah Tovah!

Wahlnachbesprechung können wir jetzt keine machen und verbleiben mit der Hoffnung diese merkwürdige Wahl, auf Basis eines argen Fehlurteils des Verfassungsgerichtshofs, wird endlich abgesagt und der rechtmäßige Bundespräsident, Van der Bellen, kann endlich zu arbeiten anfangen…

Wir freuen uns, euch wieder im Stadtbahn begrüßen zu können.

Es geht looos, hoch geschätzte Freundinnen und Freunde des Literaturmontags im Cafe Stadtbahn! Am Montag den 5. September 2016 um 20.30 starten wir in die neue Saison und freuen uns schon riesig drauf.

Lesen werden:

TOMMI HORWATH

Dr., Autor, Verleger, Geschichtenerzähler, Sprecher, Regisseur, Fotograf, Romreisender, Ötscherbesteiger, Schamane, Masseur, Radiomacher etc. etc., wohnhaft in Wien

Weitere Infos unter:

http://www.dieerzaehlwerkstatt.at/ u. http://www.dieerzaehlwerkstatt-derverlag.at/

„Erzählen und Zuhören ist gelebte Toleranz“ (Tommi Horwath) – unter diesem Motto freuen wir uns schon sehr auf das Zuhören!

 

THOMAS MAYER

Autor, geboren 1981 in Wien, wohnhaft ebenda.

Nach dem Gedichtband „GE-MENSCH-TEN“ (erschienen 2012 im Rampenlicht Verlag) ist „Phantasönlich“ (Gedichte u. Geschichten, 2013 Poss Verlag) die logische Fortsetzung in Thomas Mayers Arbeit – Schwarz-humoriges, Ernst-kritisches und Texte zu seiner spirituellen Suche. Mit Phantasie und Persönlichem versucht er sich wieder als Geschichtenerzähler – mit oft skurrilem Einschlag. Neuerstes Werk: „Tramödien“ (Gedichte, 2016 Poss Verlag)
Mit Phantasie und Persönlichem versucht er sich wieder als Geschichtenerzählermit oft skurrilem EEinschlag.

Textproben unter: http://www.poss-verlag.at/Leseprobe-T-Mayer1.html

 

 

4. Juli ab 20 Uhr: Literaturmontag zu Gast im Werkl im Goethehof in Kaisermühlen. Ein literarisches Sommerfest mit Eleonore Weber, Juliane Adler, Doris Nussbaumer, Elis Rotter, Gerhard Paschinger und Andi Luf

Da im Cafe Stadtbahn im Juli und August Sommerpause ist, werden wir am ersten Montag im Juli mit unseren Lesungen im Werkl zu Gast sein.
Nach den Lesungen der Autorinnen und Autoren seid ihr alle herzlich eingeladen mit uns die Geburtstage von Juliane Adler und Andi Luf zu feiern.

Alle Infos über das Werkl im Goethehof: http://www.werkl.org/

6. Juni um 20:30 letzter Literaturmontag vor der Sommerpause mit Doris Nußbaumer, Milena Guger-Zusser und Maria Lakshmi Seitz

Doris Nußbaumer
Geboren 1973 in Gmunden, OÖ, lebt in Wien. Schriftstellerin, Schreibpädagogin und Kulturarbeiterin. Schreibt Lyrik und Prosa, beides auch im Dialekt. Unterrichtet Kreatives Schreiben nach der Methode der Wiener Schreibpädagogik. 1997 Lise-Meitner Literaturpreis. Vizepräsidentin der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen) von 2003 bis 2011. Gründungsmitglied des BÖS (Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen).
Vorsitzende des Vereines „Werkl im Goethehof, selbstverwaltete kulturelle Freiräume“

Milena Guger-Zusser
Schreibt und malt seit 2009, 2 Lyrikbände: Milenas Poesie und Milenas Sprachbilder 2010, 2011, im selben Jahr Lyrikpreis, Forum Land NÖ. Experimentiert in Schriftsprache und Mundart. Die machtvolle, behutsame, positive und sinnliche Sprache ist ihre Schreibfeder.

Maria Lakshmi Seitz
Schreibt als Lieblingsbeschäftigung, seit sie die Buchstaben erlernte, vorher zeichnete sie ihre Geschichten. Ihr erster Roman Einmal Bewegen handelt vom männlichen und weiblichen Kampf um die Befreiung aus ererbten Verstrickungen, erschien 2013. Sie lehrt das Lyrik- und Prosatextschreiben mit Hingabe und ohne Polaritäten bei den von ihr gegründeten St. Pöltner HerzdenkerInnen. Genussvolle Auftritte in Wieselburg, Scheibbs, St. Pölten, Höflein und Wien vor offenem Publikum sind ein wichtiger Höhepunkt ihres Lebens.

Schreiben heißt für sie, Intuition entwickeln, intensiv, lösungsorientiert zu gestalten, neue Versionen von Wirklichkeit zu erschaffen.
In ehrlicher Manier zeichnet sie humorvolle Bilder aus dem alltäglichen Leben, gewickelt in Wortspielereien, erstaunlichen Wortbedeutungen auf die Spur gehend, zeigt leichtfüßig–wendig mit einem leichten Augenzwinkern, wie die Einstellung das Erleben einfärbt und dass uns vielleicht mehr verbindet als wir ahnen!
Fülle, Süße, Schönheit, Gelassenheit und Entfaltung von Reichtum sind Qualitäten, denen sie ihr Leben und Schreiben widmet.

Am 2. Mai um 20:30 sind die Dialektslamlegende Günther „Tschif“ Windisch und der Autor Peter Miniböck im Cafe Stadtbahn zu Gast.

GÜNTHER „Tschif“ WINDISCH

Freier Journalist, Schriftsteller, Dialektautor, „Kulturpreisträger der Stadt Leoben“, Kulturprojektmanager, Vorsitzender der „kulturinitiative tmbh“, Vorstandsmitglied der Ö.D.A.“ (Österreiche DialektautorInnen), unter anderem Mitglied der „Kulturinitiative Klopfzeichen“, “ des Kulturvereins „Zeitwerkstatt“ , „Loser Kulturverein“, „1. Wiener Lesetheater“, Redaktionsmitglied der Dialektzeitschrift „MORGENSCHTEAN“, Redaktionsmitglied im Kunst- u Kulturradio MW 1476
Der Vorname „Tschif“ entstand in den USA aus den beiden Vornamen „Günther Franz“ bzw. den Initialen „G F“.
(Mit)Begründer und Organisator „wos host gsogt?“ – einziger Dialekt-Slam im deutschen Sprachraum LE-Slam – einziger Poetry-Slam in der Obersteiermark

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Tschif_Windisch
https://de-de.facebook.com/tschif.windisch
http://members.chello.at/windisch/tschif%20einstieg.htm

Peter Miniböck
wurde 1946 als Peter (Iwan) Zaiser in Wien geboren. Er wuchs als „Stadtkind“ im 1. Wiener Gemeindebezirk mit seiner Mutter und seinem Stiefvater – der leibliche Vater war Bulgare – auf. Lange Ferienaufenthalte bei einer Großtante im Waldviertel (bei Gföhl) prägten ihn als Kind ebenso wie die Großstadt. Auch heute noch ist er mit dem Waldviertel verbunden.
Seit 1983 wohnt Peter Miniböck in Mödling-Hinterbrühl. Die Nähe des Waldes und seine wiederholten Aufenthalte im Waldviertel inspirieren ihn erstmals zu längeren, „kontinuierlichen“ Texten. 1988 erschien sein erstes Buch, ein Lyrikband, und es fand, gemeinsam mit Hans Lampalzer, die erste Lesung statt. Nach weiteren Veröffentlichungen („Anleitungen zum Verirren“, „Die Schneckenmumie“) tritt er häufig bei Lesungen auf und veranstaltet auch „Literarische Performances“ (Kunstwoche Grafenschlag, Galerie 3A, Symposium Lindabrunn)
Mit dem Satz „Das Unwahrscheinliche ist das Wahrscheinliche“ bezeichnet er, den Standpunkt eines atheistischen Humanismus beziehend, die „Beobachtungsschiene“ seines Wahrnehmungsschlittens. Die Weltanschauung Miniböcks entspricht der Offenheit seines Sprachstils und der Offenheit der Gestaltungsformen.
Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich 1989.
Mitgliedschaften: Österreichischer P.E.N.-Club, Franz-Kafka-Gesellschaft, Podium, AGL, IG-Autoren.

Am 4. April um 20 Uhr 30 beim Literaturmontag im Cafe Stadtbahn: Nikolaus Luttenfeldner und Johann Kröll

Nikolaus Luttenfeldner:
Er hat sich der Fantasie in seinen Texten verschrieben – egal ob in Form von Fantasy-Erzählungen, surrealen Kurzgeschichten oder Satiren. Wer fantastisch-surreale Erzählungen und Satiren liebt, ist bei ihm genau richtig! Und alle anderen kommen vielleicht auf den Geschmack.

Im Herbst 2009 die erste Veröffentlichung „Die unsichtbare Insel“. 2010 die Fortsetzung „Die geträumte Stunde“. Dazu Kurzgeschichten, Sketche, Satiren, Essays. Beschäftigung mit Fotografie und Teilnahme an Wettbewerben. 2011 Satireband und Kabarett-Programm „Wahrheiten und anderer Nonsense“. Veröffentlichungen in Zeitschriften. Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen und Kaffeehäusern. Auftritte im Kabarett Vindobona, Theater am Spittelberg, Schmähstadl, Spektakel, Theater am Alsergrund, im Hörfunk und Internet. Derzeit Arbeit an neuen Kabaretttexten und am Manuskript „Der letzte Magier“ (Arbeitstitel), dem abschließenden Teil des Elrin-Mythos.

http://nikolausluttenfeldner.jimdo.com/ganz-pers%C3%B6nlich/

Johann Kröll
Sozialarbeiter, Radiomacher, Mundartdichter aus Linz. In Form von Gedichten Märchen und Hörspielen eröffnet sich ein neuer Blickwinkel auf unser Alltagsgeschehen. Dichterlesungen mit Hannes, das etwas andere Abendprogramm!

7. März um 20 Uhr 30: Martin Auer liest Flüchtlings- und andere Geschichten und Christian Schreibmüller, der ua. aus seinem Buch „Unschuldsvermutung“ lesen wird.

Martin Auer
Flüchtlings- und andere Geschichten
„Sind Sie eigentlich aus Ihrer Heimat geflohen, oder sind Sie freiwillig gekommen?“, fragte jemand Herrn Balaban.
„Ich bin freiwillig gekommen“, antwortete Herr Balaban. „Aber nur, weil ich musste“.

Martin Auer wird an diesem Abend kurze Texte aus verschiedenen Werken bringen, zum Beispiel die über Herrn Balaban und seine Tochter Selda, die irgendwann aus der Fremde, also aus der Heimat, in deine Stadt oder in meine gekommen sind und das Leben hier mit etwas anderen Augen betrachten. Oder die Zen-Geschichten über das Kloster der Erleuchteten, von denen nicht einmal der Autor weiß, ob sie ernst gemeint sind. Und wohl auch das eine oder andere aktuelle Gedicht. Und was er sonst noch an diesem Abend für wichtig hält.

Martin Auer wurde 1951 in Wien geboren, war Schauspieler, Liedermacher, Journalist und Zauberkünstler, bevor er begonnen hat Bücher zu schreiben, von denen bisher über 40 erschienen sind. Nachdem er in der Jugend die Uni geschwänzt hat, holt er jetzt ein Studium der Kultur- und Sozialanthropologie nach.

Mehr auf http://www.martinauer.net

Christian Schreibmüller
liest unter anderem aus seinem Buch „Unschuldsvermutung“:

Nicht nur in Politik, Wirtschaft, Erziehung, ja sogar in der Erziehungsanstalt, hat die „Unschuldsvermutung“ an Bedeutung gewonnen. Auch im Alltagsleben, und da nicht nur in Liebesbeziehungen, „rutscht man schnell in was hinein“. So wird einer, der ein Mittel gegen ein großes Unheil findet, dadurch geradezu die Welt rettet, jedoch damit auch einige riesige Geschäftsabschlüsse vereitelt, umgebracht. So lässt sich ein fremdenfeindlicher Autonarr mit einem jungen Türken ein und junge österreichische Filmer an der amerikanischen Westküste auf hoch riskante Abenteuer in der dort illegalen Prostituiertenszene. In ei
In eine Kindheit, die ja, nach allgemeiner Auffassung, von Unschuld geprägt sein sollte, brechen Gewalt und Missbrauch ein, doch ein paar alte Verehrer können gar nicht mehr anders als unschuldig bleiben. Im Gegensatz zu einem vor ein paar Jahren verstorbenen Weltstar. Ein brisantes und doch heiteres Buch.

Christian Schreibmüller. geb. 1949, lebt und arbeitet als Autor, Fotograf, Filmer, Schauspieler und Journalist. Buch-, Anthologie- und Zeitschriftenveröffentlichungen. TV-Reportagen und Dokumenta- tionen für österreichische, deutsche und britische Fernsehsender. Herausgeber der Anthologien „Ungehaltene Rede“ (2008) und „Existenz und Renitenz“ (2011),beide in der Edition Klopfzeichen. Eigene Lyrikbände: „Phantasiedehitze“ (1993, VIDO Verlag.) und „Kannibalenromanze“ (Gedichte, 2012, Edition Tarantel), „Unschuldsvermutung“ (Stories und Glossen, 2015), Edition Tarantel.)

Am 1. Februar freuen wir uns auf Alice Reichmann und Andreas Plammer. Um 20:30 im Cafe Stadtbahn.

Alice Reichmann (Wien, 28)

– wird Auszüge aus ihren Projekten vortragen und Einblicke geben in Entstehungen und Zusammenhänge.

schreibt musikalische Dialekt-Programme, autobiographische Songs, Theaterstücke, Slamtexte und Hörspielepisoden. In ihren Werken kehrt sie immer wieder zu den Rollen ihres Debüts „Goldmarie“ zurück, die sich seit mehr als zwei Jahren weiterentwickeln. Mit ihrer aktuellen Hörspielreihe „Meierpartie“ gewann sie 2015 die ersten Wien-Niederösterreich-Meisterschaften im Poetry Slam. Die erste Staffel ist mittlerweile auf CD erhältlich. Momentan schreibt sie am Krimi-Hörspiel „Die Allesfühler“

Andreas Plammer (geb. 1966 in Wien)

– liest „Immer schön trinken oder Wie das Café Stadtbahn einmal beinahe eine Hauptrolle in einer von meinen Geschichten gespielt hat“. Außerdem Slam-Poetry und Auszüge aus seinem Roman „Fauler Zauber“.

Zahlreiche Lesungen und Teilnahmen an Poetry-Slams, Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen Anno Literatur Sonntag und Anno Dialekt Donnerstag, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschriften „& Radieschen“ und „Morgenschtean“, Vorsitzender der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen und -archive).
Letzte Veröffentlichungen in: „Wien schön trinken“, Hg. Vanessa Wieser (Milena, 2013) „Radfahren schön trinken“, Hg. Vanessa Wieser + Markus Köhle (Milena, 2014).
Einzelpublikation: „Fauler Zauber“, Kriminalroman, Milena 2011.

4. Jänner 2016: ab 20:30 „Blockparty“, eine szenische Lesung aus dem Fotoband „Nicht auf diesem Areal“ von Juliane Adler mit Texten von Andi Luf.

Nach dem letzten Literaturmontag 2015 wünschen wir Euch schöne Feiertage und alles Gute im neuen Jahr.

Am 4. Jänner werden wir ins Neue mit der Blockparty von Juliane Adler und Andi Luf starten.
Eine unterhaltsame und abenteuerliche Reise zweier Betonblöcke durch Wien.
Lasst Euch überraschen.

Auf ein gutes, gemeinsames, neues Jahr!