Am 5. Dezember sind die Autoren Martin Winter und Franz Blaha mit ihren neuen Büchern zu Gast beim Literaturmontag im Cafe Stadtbahn

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Martin Winter:

https://www.facebook.com/jackieandmartinw?fref=ts

geb. 1966 in Wien. Mutter aus Groß Gerungs. Studiert Germanistik und Sinologie. Liest früh in vielen Sprachen.
1988-1990 Stipendium in Taiwan. 1992/1993 Praktikum in Shanghai. 1994 Zivildienst, Deutschunterricht für Flüchtlinge. Übersetzt seit 1993. Unterrichtet in Taiwan, Österreich, Rumänien, China (Wuhan, Chongqing, Peking).
Übersetzer in Peking 1999-2009. Schreibt Gedichte in mehreren Sprachen.
Veröffentlichungen von & in Büchern mit Übersetzungen und Artikeln in China, Deutschland, Schweiz, Australien, Österreich. Übersetzungen, eigene Gedichte und Artikel in NZZ, Basler Zeitung, FAZ, taz, Die Zeit, LICHTUNGEN, Wienzeile, Poetry International Festival Rotterdam, South China Morning Post, NY Review of Books, NY Times, Taipei Times etc. Lebt in Wien.

Franz Blaha:

Geboren 1945 in Wien, diverse Berufe, zweiter Bildungsweg: Matura, mehrere Studien, intensiv: Psychologie und Humanbiologie, Dissertation, aber kein Abschluss. Besucher und Leiter zahlreicher Schreibwerkstätten, Publikationen in Anthologien und Zeitschriften, langjähriger Lektor, Mitautor und Rezensent der 2014 eingestellten Zeitschrift „Driesch“ im Driesch-Verlag, Veranstalter der Schreibinteressen im Häferl, Poet und kritischer Beobachter des Zeitgeschehens und Stammgast bei unseren Literaturmontagen. https://www.facebook.com/profile.php?id=100005549235702&fref=ts

 

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Am 7. November ab 20:30 Uhr beim Literaturmontag im Cafe Stadtbahn: „The Magic Curtain for Carina“, eine Performance von Andi Luf und Eleonore Weber

Juhu, endlich wieder ein Heimspiel. Ist es übrigens auch für die Eli, langjährige Stadtbahnstammgästin, als sie noch in Gersthof lebte. Es gibt auch einen Radio-Orange-Beitrag über das Cafe Stadtbahn von ihr. Wir werden uns bemühen euch richtig einzuheizen, damit niemand mit kalten Füßen wieder nach Hause gehen muss….

Bücher, Bilder, Videos von Andi Luf und Eli Weber werden den ganzen Abend lang im Extrazimmer des Lokals ausgestellt….

A&E in alphabetical order

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Ein kleiner Bericht über den Literaturmontag am 3. Oktober mit Helga Pregesbauer und Gerda Sengstbratl:

….Montag Regentag. Wie bringt einer so eine angemalte Leinwand zwischen den Regentropfen ins Stadtbahn? Diese Aufgabe verursachte eine kleine Verspätung bei mir und die Magda vom Bahn musste die Bühne ohne meine Hilfe aufbauen, was ihr übrigens bestens gelang und es war eigentlich alles angerichtet, die beiden Autorinnen schon da, als ich ins Bahn, glücklicherweise halbwegs trocken, hineinkeuchte. Was dann folgte, gibt es leider nur in den kurzen Videoclips, welche Elis Rotter dankenswerter Weise immer wieder als Dokumentation anfertigt und zusammen mit den entstandenen Fotos auf unserer Seite online stellt. Das wird wohl in den nächsten Tagen geschehen. Ihr müsst euch also derweil mit meinem kleinen Bericht begnügen. Der Soundcheck mit der bühnenerfahrenen Gerda Sengstbratel, die den Anfang machen sollte, dauerte nicht einmal eine Minute, so ideal war alles vorbereitet. In diesem Stil ging es dann weiter. Die beiden Autorinnen dieses Litmos hatten im März zusammen mit weiteren Frauen ein Buch mit dem Titel, WIR SIND FRAUEN : WIR SIND VIELE : WIR HABEN DIE SCHNAUZE VOLL, gestaltet, (Herausgeberinnen: Helga Pregesbauer und Isabella Breier) das bei der kreativen Edition fabrik.transit anlässlich des heurigen Frauentag erschienen ist. Diese neue Edition wird von zwei Frauen betrieben, die euch sicher keine Unbekannten sein werden, nämlich Juliane Adler und Eli Weber. Leider konnte die Juliane am Montag nicht dabei sein, dafür ist die Eli mit der Linda gekommen. Der Nichtraucherraum vor der Bar, wo unsere Lesungen immer stattfinden war ganz passabel gefüllt, vor allem wenn man an die Angst der Wiener vor den Regentropfen und schlechtem Wetter denkt. Jeder Taxler flucht dir seinen Wagen voll, wenn er an so einem Tag in der Wiener Stoßzeit fahren muss und verflucht den Tag, an dem er sich für Tagdienste entschieden hatte. Ein schwacher Regen genügt schon um die Wiener Autofahrer ins Chaos stürzten zu lassen. Anders verhält es sich doch bei den Vorlesungshungrigen, die erschienen alle pünktlich trotz der Regentropfen, was ich bei meiner Begrüßung auch lobend erwähnte.

Die Gerda erzählt uns, wie sie zum Schreiben gekommen ist, nachdem sie die Geschichte eines Romamädchens* gelesen hatte. Ich könnte ihr stundenlang zuhören, ihre Geschichten fühlen sich vertraut an, erinnern mich an die eigenen Kinderhände an verbotenen Sachen. Wenn Texte im Kopf Bilder erzeugen sind sie gelungen. Vielleicht liegt es daran, weil die Gerda auch Malerin ist, dass ihr das Bildermachen mit ihren Geschichten so gut gelingt.

Es geht mit viel Applaus in die Pause. Unsere Freikarte für den Sportclubplatz ghat diesmal die Nummer 6 gewonnen nicht die 9, und darüber freute sich vor allem die Linda mit ihrer eindeutigen 6. Apropos Zahlen, nach den ältesten Kalenderaufzeichnungen schreiben wir das Jahr 5.777. Dreimal die 7. In der Pause erfahre ich, dass unser Nachtbote, der Klausi nach Japan fahren wird. Ich habe natürlich sofort einen seiner beliebten Reiseberichte über den Erstkontakt mit Japan für einen der Litmos im kommenden Jahr gebucht. Der Toni schenkt mir ein Exemplar seiner neuen Mokkazeitung, in der er auch immer laufend über die Literaturmontage berichtet. Ein herzliches Dankeschön vor allem an seine Ausdauer, mit der er jetzt schon seit einigen Jahren sein satirisches Monatsblatt für Gersthof, Weinhaus und den Lidlberg druckt und verteilt.

 

Nach der Pause ist die kämpferische Helga Pregesbauer an der Reihe, die zu den Autorinnen gehört, welche in ihren Texten gesellschaftliche Realitäten und Schieflagen abbilden. Sie ist gleichsam die Politikerin unter den Literatinnen macht uns hellwach einerseits und nachdenklich andererseits. Sie gehört zu den Menschen, für die Solidarität kein Fremdwort ist, wie ich in den letzten Tagen erfahren durfte und auch an diesem Abend, der uns schließlich sehr zufrieden nach Hause gehen lässt. Vielen Dank für euren Besuch und auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Übrigens, das Bild wurde nicht versteigert und meinte, es mag auch lieber nach Hause.

 

3. Oktober 2016, Tag der Poesie beim Literaturmontag im Cafe Stadtbahn mit Helga Christina Pregesbauer und Gerda Sengstbratl

Tag der Poesie am ersten Montag im Oktober:

Um 20:30 geht es los mit Lesungen von Helga Christina Pregesbauer http://www.wortflechte.com und Gerda Sengstbratl http://www.engelszungen.at
Es wird unter anderem aus dem neuesten Buch zum Frauentag gelesen, das heuer bei fabrik.transit erschienen ist.
Wie immer gibt es einen Büchertisch und am Ende lassen wir den Hut kreisen und bitten euch um Spenden für die Autorinnen.

Der dritte Oktober ist aber nicht nur im Stadtbahn ein besonderer Tag: Shanah Tovah!

Wahlnachbesprechung können wir jetzt keine machen und verbleiben mit der Hoffnung diese merkwürdige Wahl, auf Basis eines argen Fehlurteils des Verfassungsgerichtshofs, wird endlich abgesagt und der rechtmäßige Bundespräsident, Van der Bellen, kann endlich zu arbeiten anfangen…

Wir freuen uns, euch wieder im Stadtbahn begrüßen zu können.

Es geht looos, hoch geschätzte Freundinnen und Freunde des Literaturmontags im Cafe Stadtbahn! Am Montag den 5. September 2016 um 20.30 starten wir in die neue Saison und freuen uns schon riesig drauf.

Lesen werden:

TOMMI HORWATH

Dr., Autor, Verleger, Geschichtenerzähler, Sprecher, Regisseur, Fotograf, Romreisender, Ötscherbesteiger, Schamane, Masseur, Radiomacher etc. etc., wohnhaft in Wien

Weitere Infos unter:

http://www.dieerzaehlwerkstatt.at/ u. http://www.dieerzaehlwerkstatt-derverlag.at/

„Erzählen und Zuhören ist gelebte Toleranz“ (Tommi Horwath) – unter diesem Motto freuen wir uns schon sehr auf das Zuhören!

 

THOMAS MAYER

Autor, geboren 1981 in Wien, wohnhaft ebenda.

Nach dem Gedichtband „GE-MENSCH-TEN“ (erschienen 2012 im Rampenlicht Verlag) ist „Phantasönlich“ (Gedichte u. Geschichten, 2013 Poss Verlag) die logische Fortsetzung in Thomas Mayers Arbeit – Schwarz-humoriges, Ernst-kritisches und Texte zu seiner spirituellen Suche. Mit Phantasie und Persönlichem versucht er sich wieder als Geschichtenerzähler – mit oft skurrilem Einschlag. Neuerstes Werk: „Tramödien“ (Gedichte, 2016 Poss Verlag)
Mit Phantasie und Persönlichem versucht er sich wieder als Geschichtenerzählermit oft skurrilem EEinschlag.

Textproben unter: http://www.poss-verlag.at/Leseprobe-T-Mayer1.html

 

 

4. Juli ab 20 Uhr: Literaturmontag zu Gast im Werkl im Goethehof in Kaisermühlen. Ein literarisches Sommerfest mit Eleonore Weber, Juliane Adler, Doris Nussbaumer, Elis Rotter, Gerhard Paschinger und Andi Luf

Da im Cafe Stadtbahn im Juli und August Sommerpause ist, werden wir am ersten Montag im Juli mit unseren Lesungen im Werkl zu Gast sein.
Nach den Lesungen der Autorinnen und Autoren seid ihr alle herzlich eingeladen mit uns die Geburtstage von Juliane Adler und Andi Luf zu feiern.

Alle Infos über das Werkl im Goethehof: http://www.werkl.org/

6. Juni um 20:30 letzter Literaturmontag vor der Sommerpause mit Doris Nußbaumer, Milena Guger-Zusser und Maria Lakshmi Seitz

Doris Nußbaumer
Geboren 1973 in Gmunden, OÖ, lebt in Wien. Schriftstellerin, Schreibpädagogin und Kulturarbeiterin. Schreibt Lyrik und Prosa, beides auch im Dialekt. Unterrichtet Kreatives Schreiben nach der Methode der Wiener Schreibpädagogik. 1997 Lise-Meitner Literaturpreis. Vizepräsidentin der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen) von 2003 bis 2011. Gründungsmitglied des BÖS (Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen).
Vorsitzende des Vereines „Werkl im Goethehof, selbstverwaltete kulturelle Freiräume“

Milena Guger-Zusser
Schreibt und malt seit 2009, 2 Lyrikbände: Milenas Poesie und Milenas Sprachbilder 2010, 2011, im selben Jahr Lyrikpreis, Forum Land NÖ. Experimentiert in Schriftsprache und Mundart. Die machtvolle, behutsame, positive und sinnliche Sprache ist ihre Schreibfeder.

Maria Lakshmi Seitz
Schreibt als Lieblingsbeschäftigung, seit sie die Buchstaben erlernte, vorher zeichnete sie ihre Geschichten. Ihr erster Roman Einmal Bewegen handelt vom männlichen und weiblichen Kampf um die Befreiung aus ererbten Verstrickungen, erschien 2013. Sie lehrt das Lyrik- und Prosatextschreiben mit Hingabe und ohne Polaritäten bei den von ihr gegründeten St. Pöltner HerzdenkerInnen. Genussvolle Auftritte in Wieselburg, Scheibbs, St. Pölten, Höflein und Wien vor offenem Publikum sind ein wichtiger Höhepunkt ihres Lebens.

Schreiben heißt für sie, Intuition entwickeln, intensiv, lösungsorientiert zu gestalten, neue Versionen von Wirklichkeit zu erschaffen.
In ehrlicher Manier zeichnet sie humorvolle Bilder aus dem alltäglichen Leben, gewickelt in Wortspielereien, erstaunlichen Wortbedeutungen auf die Spur gehend, zeigt leichtfüßig–wendig mit einem leichten Augenzwinkern, wie die Einstellung das Erleben einfärbt und dass uns vielleicht mehr verbindet als wir ahnen!
Fülle, Süße, Schönheit, Gelassenheit und Entfaltung von Reichtum sind Qualitäten, denen sie ihr Leben und Schreiben widmet.

Am 2. Mai um 20:30 sind die Dialektslamlegende Günther „Tschif“ Windisch und der Autor Peter Miniböck im Cafe Stadtbahn zu Gast.

GÜNTHER „Tschif“ WINDISCH

Freier Journalist, Schriftsteller, Dialektautor, „Kulturpreisträger der Stadt Leoben“, Kulturprojektmanager, Vorsitzender der „kulturinitiative tmbh“, Vorstandsmitglied der Ö.D.A.“ (Österreiche DialektautorInnen), unter anderem Mitglied der „Kulturinitiative Klopfzeichen“, “ des Kulturvereins „Zeitwerkstatt“ , „Loser Kulturverein“, „1. Wiener Lesetheater“, Redaktionsmitglied der Dialektzeitschrift „MORGENSCHTEAN“, Redaktionsmitglied im Kunst- u Kulturradio MW 1476
Der Vorname „Tschif“ entstand in den USA aus den beiden Vornamen „Günther Franz“ bzw. den Initialen „G F“.
(Mit)Begründer und Organisator „wos host gsogt?“ – einziger Dialekt-Slam im deutschen Sprachraum LE-Slam – einziger Poetry-Slam in der Obersteiermark

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Tschif_Windisch
https://de-de.facebook.com/tschif.windisch
http://members.chello.at/windisch/tschif%20einstieg.htm

Peter Miniböck
wurde 1946 als Peter (Iwan) Zaiser in Wien geboren. Er wuchs als „Stadtkind“ im 1. Wiener Gemeindebezirk mit seiner Mutter und seinem Stiefvater – der leibliche Vater war Bulgare – auf. Lange Ferienaufenthalte bei einer Großtante im Waldviertel (bei Gföhl) prägten ihn als Kind ebenso wie die Großstadt. Auch heute noch ist er mit dem Waldviertel verbunden.
Seit 1983 wohnt Peter Miniböck in Mödling-Hinterbrühl. Die Nähe des Waldes und seine wiederholten Aufenthalte im Waldviertel inspirieren ihn erstmals zu längeren, „kontinuierlichen“ Texten. 1988 erschien sein erstes Buch, ein Lyrikband, und es fand, gemeinsam mit Hans Lampalzer, die erste Lesung statt. Nach weiteren Veröffentlichungen („Anleitungen zum Verirren“, „Die Schneckenmumie“) tritt er häufig bei Lesungen auf und veranstaltet auch „Literarische Performances“ (Kunstwoche Grafenschlag, Galerie 3A, Symposium Lindabrunn)
Mit dem Satz „Das Unwahrscheinliche ist das Wahrscheinliche“ bezeichnet er, den Standpunkt eines atheistischen Humanismus beziehend, die „Beobachtungsschiene“ seines Wahrnehmungsschlittens. Die Weltanschauung Miniböcks entspricht der Offenheit seines Sprachstils und der Offenheit der Gestaltungsformen.
Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich 1989.
Mitgliedschaften: Österreichischer P.E.N.-Club, Franz-Kafka-Gesellschaft, Podium, AGL, IG-Autoren.